Nachtrag zum 4. Fahrtag

Nachtrag 4. Fahrtag

Am 4.Tag war lange unklar wann gefahren wird und was. Das Roadbook wurde mehrmals geändert.  Am Startpunkt habe ich schon 30Min in der Sonne warten müssen und es waren immer noch 12 Fahrer vor mir. Es wird immer im 1Min_Takt gestartet. Dann wurde unter den Fahrern heftig telefoniert…………einige sprachen davon , dass die Strecke unfahrbar wäre und das Roadbook auch nicht stimmen würde. Es ging lange hin und her…..die Strecke war ein Singletrack, was bei einer Rally ja gar kein Sinn macht. Wenn ein Fahrer hängen bleibt, müssen alle nachfolgenden Fahrer ja warten. Zudem müssen alle Fahrer am Endpunkt warten bis der letzte Fahrer oben ist…….es gibt nur diesen einen Weg……..total Idiotisch. Ich habe mich entschlossen nicht weiter in der Sonne zu warten und habe den Tag abgebrochen. War insoweit unklug, da ich damit die volle Strafzeit aufgebrummt bekam. Hätte ich die SS begonnen und dann abgebrochen, wäre ich in der Rangliste nicht so weit nach hinten gerutscht. Die Folge ….ich starte am nächsten Tag als vorletzter.

Im Biwak gab es heftige Diskusionen mit dem Veranstalter……7 Fahrer haben ja das Ziel gefunden und erreicht – die 7 Fahrer wollten natürlich , dass die SS gewertet wird – die anderen Fahrer bestanden auf eine Annullierung. Es gab dann keine Annullierung……

Viele Fahrer haben sich bei der SS  total verausgabt, einige haben ihr Bike einige Höhenmeter steil nach unten katapultiert……….es gab an dem Tag einige Totalausfälle bei Mensch und Maschine.

der Tag hat viele Ausfälle gebracht........

twindero am 15.6.14 14:07, kommentieren

Nachtrag zum 3. Fahrtag

Nachtrag 3. Fahrtag

Es sollte ein langer und harter Fahrtag werden. Beim Start der 1.SS – 60km – habe ich erst bemerkt, dass ich mein Camelbag vergessen habe . O.K. dachte ich mir, zurückfahren geht nicht mehr – die Verbindungsetappe waren schon 35km im Gelände - dann muss es auch ohne gehen, Wasser gibt es in den Bergen bestimmt genug. Dass ich aber im Camelbag auch noch 2 Roadbooks für die 2.SS – 160km - habe ist mir erst unterwegs eingefallen  - saudumm gelaufen.

Die erste SS war sehr schön, endlich mehr Rally,am Assistentpoint musste ich mich dann entscheiden, fahre ich mit einem anderen Fahrer weiter oder breche ich den Tag ab, da ich ja kein eigenes Roadbook habe. Aber ohne eigenes Roadbook weiterzufahren erschien  mir zu gefährlich, wenn man sich bei der 2.SS – 160km – in den Bergen aus dem Auge verliert, wird mir unter Umständen das Navi auch nicht viel bringen.  Dann kam die Entscheidung in Form eines platten Hinterreifens. Das Moos im Hinterreifen hat schlapp gemacht, ein Weiterfahren wäre bei der Distanz und dem Gelände zu gefährlich –das war dann doch Schicksal. Der Hinterreifen hat dann auf der Straße nur noch 100km mitgemacht. Das Roadbook_Team hat mich dann in ihrem Assistentfahrzeug mitgenommen…..wieder Schwein gehabt.

In der Nacht kamen die letzten um5 Uhr morgens ins Biwak….!!

  

der Hinterreifen platt...........

ganz liebe Grüße an das RoadbookTouren_Team , ohne die wäre ich auf der Strecke geblieben

das Biwak direckt am mehr........

 

 

 

twindero am 15.6.14 13:59, kommentieren

Nachtrag zum 2. Fahrtag

Nachtrag 2. Fahrtag

Heute gibt es eine SS mit 100km, die es aber in sich haben. Es ging gefühlte 200km bergauf auf einer Piste die eigentlich fast schon unfahrbar war…….alle Steine von Albanien waren auf diesem Weg und teilweise extrem Steil. Meine Hand hat stark geschmerzt und wieder kam eine 800erIBU zum Einsatz. Nachdem  der Aufstieg endlich geschafft war kamen schöne Waldwege entlang an einem Bergrücken mit sehr schnellen Passagen. Ja lange ging das aber nicht so weiter……es wäre ja zu einfach gewesen.  Die Piste wandelte sich in unzählige Wasserlöcher,  die teilweise sehr tief waren – für meine Hand genau das richtige , die würde immer aufs neue gekühlt. Die Navigation wurde auch immer schwieriger …….. sehr oft hat man gezweifelt, laut Roadbook geht es jetzt da lang – NEIN kann nicht sein das ist zu steil - oder  DA ist doch gar kein Weg…..aber das Roadbook war perfekt und hat auf 10m genau gestimmt……….die 100km waren echt eine Herausforderung aber insgesamt eine mega-geile Strecke.

  Start

 

die Strecken waren bis jetzt schon mörderisch, vo allem für Ali,s

Elefant eine ganz harte Nummer

 

die Leute waren insgesammt sehr begeistert - vor allem die Kinder 

um das Bike nach einer Tagesetappe wieder zu erkennen und den

Service zu erleichtern war ein Schonwaschgang unumgänglich........


twindero am 15.6.14 13:47, kommentieren

Nachtrag zum 1. Fahrtag

Manchmal hat man den Eindruck , dass die Orga etwas verpeilt ist…..oft weis keine wann – wo – wie was stattfindet . So eine Rally auf die Beine zu stellen ist mit Sicherheit nicht ganz einfach….aber bei der 10. Veranstaltung sollte es etwas besser laufen……… Am 1 Tag waren 3 Sonderprüfungen auf einmal…….die erste war schon nicht schlecht. Das Navigieren war anspruchsvoll und die Strecke für den Einstieg nicht ohne…! Landschaft und die Fahrstrecke waren gigantisch der 2. Abschnitt war schon sehr schwer, die Rally wurde dann aber nach der 2. Speziale abgebrochen, da sich auf der 1. SS zu viele verfahren haben und die jetzt schon ein Problem haben ins Biwak zu kommen. Bei der 1.SS hat mir bei einer Waldpassage ein Ast auf die rechte Hand geschlagen……..es könnte sein , dass der kleine Finger gebrochen ist. Die Hand und Unterarm wurde sehr schnell dick…….wurde bei der ganzen Rally auch nicht besser. Ich kam morgens nur in den Handschuh nachdem ich ihn ins Wasser getaucht habe und geweitet habe. Habe den Handschuh dann den ganzen tag nicht mehr ausgezogen und musste abundzu eine 800er IBU einwerfen. Die Weiterfahrt auf der Straße mit Navi zum 2.Biwak war auch der Hammer – 135 km kam eine Kurve nach der anderen. Ich war um 18:30 im Bikaw …..der Letzte kam um 2:30 an.

die Lanschaft ist gigantisch

das Biwak

 

twindero am 15.6.14 13:38, kommentieren

Nachtrag zum Prolog

Die Eröffnungsfeier hat sich in die Länge gezogen…war jetzt auch nicht der Bringer.

Jeder durfte über die Rampe fahren und wurde gefragt wo er herkommt. Alle waren

froh, dass es endlich los ging………..nach der Verbindungsetappe war wieder warten

angesagt. Die Hitze hat mir schon zugesetzt…dann ging es auch nach dem Start nach

100m gleich ins Flußbett. Die Strecke war nicht unbedingt schwer, aber nach dem langen

Warten , wäre es besser gewesen man hätte 1-2 km Strecke gehabt vor dem Flußbett

um sich einzufahren. Einmal ging mir das Hinterrad weg ….war nicht sonderlich schlimm.

Bei dem trüben Wasser waren die Wasserdurchfahrten  schon ein Lotteriespiel, man hebt

das Vorderrad etwas an…..und dann durch. Wenn aber  das Loch zu groß ist, hat man

Mühe nicht über den Lenker abzusteigen…ich konnte das Bike abfangen und bin nur

umgefallen …….. Ergebnis…….fast kompl. nass. Das Roadbook abzulesen war sehr schwierig,

habe fast die Flussausfahrt  verpasst.  

die Eröffnugsrede

die Startaufstellung

die Spannung steigt

 

das Flussbett hatte es in sich...........

twindero am 15.6.14 13:27, kommentieren